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432 1699 [III. 12?].
[III. 12. ?] Joannes Franciscus B au m an , Rhetor Herbipolensis, dedi
decem Batzeos.
Aegidius K 1 i n g e r , Logicus Grossenlanckheimensis, dedi
5 batzeos.
[10135] Martinus K r e m e r , logicus, dedi 5 batzeos.
Wilhelmus Conradus Huber, logicus, dedi 5 batzeos.
Joannes Balthasarus Weber, logicus, dedi 5 batzeos.
Joannes Zimmer, logicus, dedi 5 batzeos.
Valentinus D eper, Logicus, 5 batzeos.
[10140] Joannes Fridericus Laurentius Bauer, Logicus, 6 batzeos.
Joannes Sebastianus Melchior Bröstler, Poeta, dedi
6 batzeos.
Joannes Franciscus Antonius N i c o d t, poeta, dedi quin-
que bazeos.
Joannes Michael Wähler, Poeta, 5 Batzeos.
Joannes Georgius Nicola, Poeta, 5 Paceos.
[10145] Matthias Saremont Coloniensis, dedi 5 Batzeos.1
1 Die Reihenfolge der Blätter 338 ff. scheint gestört und die (teilweise erst nach-
träglich gesetzten) Überschriften — ganz sicher die 341» — an die falsche Stelle ge-
raten zu sein. Daß auf den 12. III. 1699 f. 337» bereits f. 338» der 12. III. 1700 folge,
dieser kleine Raum also die sämtlichen Namen eines ganzen Jahres bringe, wird
niemand glauben. Dabei ist aber der Zustand der Blätter 337 und 338 wie der der
vorhergehenden und folgenden Blätter (bis f. 340) gut, an einen Verlust also kaum
zu denken. So bleibt nur die Annahme einer Versetzung von Blättern und einer irr-
tümlichen Setzung von Überschriften. Aber eine Heilung beider Schäden ist äußerst
schwer, da gegen jede andere Anordnung der Blätter wiederum Schwierigkeiten sich
erheben, und mangels zahlreicherer Daten auch die Umstellung der Überschriften ge-
wagt erscheint; ein Irrtum erschwert die Beseitigung des anderen. Nur soviel ist
sicher, daß die jetzige Folge der Blätter und der Überschriften falsch ist. Zu dem schon
angeführten Grund kommen andere. Gropp II, 195 beseichnet als Rektor für 1700
(d.h. 1699/1700) den am 9. II. 1699 gewählten Fürstbischof Jos. Phil. v. Greiffenklau.
Sein Eintritt müßte also f. 337» oder 338r gemeldet werden, war jedenfalls 12. III,
1700 schon erfolgt, ohne daß die leiseste Andeutung sich fände. Dagegen kommt
f. 338» mit dem Dalum 5. XII. (könnte nur 1700 sein) eine Überschrift: Actüm in
Curia Revm* D. Rectoriß Magnifici — mit der keinesfalls der Fürstbischof als Rector
Magnificentissimus gemeint sein kann. Wohl aber wird dieser 341» in der nach allen
Anzeichen erst später gesetzten Überschrift eingeführt: Sub Rectoratu Rmi et Celsml
Principis ac Domini D. Joannis Philippi Episcopi Herb. F. O. Ducis, et V[ice-]
Rectoratu Rmi ac Illmi D. D. Theobaldi Ignatii Hartmann a Rainach... Ein
Datum ist nicht beigefügt. Wenn die Angabe Gropps richtig ist — und es war Übung,
die Fürstbischöfe in ihrem ersten Regierungsjahre als Rektoren zu bitten —, so ist
entweder das Blatt oder die Überschrift hier am unrechten Platze. Man möchte am
liebsten das Blatt 341 unmittelbar hinter 337 einreihen, zumal die erste Seite des-
selben weiß ist und also Raum böte für Wappen usw. des fürstlichen Rektors. Aber
dem steht entgegen, daß die später vorgesetzte Überschrift falsch angebracht ist (s. o.),
daß die eine Seite f. 341» und die 20 Namen auf f. 338r gar zu wenig wäre für ein
fürstliches Rektorat, und daß unter Heranziehung von f. 342 (vor 338) rätselhaft
wäre, warum dessen Rückseite frei ist, wenn doch das sich anschließende f. 338? gleich
zp oberst mit weiteren Namen beginnt. So bleibt nur übrig, die bestehende, wenn auch
sicher gestörte Ordnung zu belassen und auf die Unmöglichkeiten hinzuweisen. Auf


