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Delin.VI,4,25



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Delin.VI,4,25

Nachod mit Burg Hummel
Náchod mit Lewiňski Zamek

Mitte 16. Jahrhundert
Zeichnung

Referenz: Reise, Rast und Augenblick : mitteleuropäische Stadtansichten aus dem 16. Jahrhundert, S. 50
Maße (mm):
370 x 480

Ausrichtung:
Ansicht von Südwesten

Technik:
Federzeichnung

Material:
Papier

Kolorierung:
Wasserfarben, Deckfarben, Goldhöhung

Zyklus:
Die Reise des Pfalzgrafen Ottheinrich 1536/37

Bildbeschreibung:
Nachod gehörte zum Königreich Böhmen, Hummel zur Grafschaft Glatz. Burg und Stadt Nachod entstanden um 1250, am Grenzpass nach Schlesien, an der Mettau am Fuß des Heuscheuer Gebirges. Nach den Hussitenkriegen musste die Stadt wiederaufgebaut werden. Die Burg, etwa 50 m über der Stadt gelegen, wurde zu einem mächtigen Fortifikationsystem erweitert; ab dem 17. Jh. befand sie sich im Besitz der Piccolomini, gehörte dann bis 1945 den Schaumburg-Lippe. Die Burg Hummel, auf ca. 450 m Höhe gelegen, sicherte seit dem 13. Jh. ebenfalls den Handelsweg nach Polen. Sie war zeitweise im Besitz des Georg Podiebrad, sank dann aber zu einem Raubrittersitz herab und verfiel in der 2. Hälfte des 16. Jh. Es handelt sich hier um die einzige Darstellung der Burg überhaupt, vom Standort des Künstlers aus war sie eigentlich nicht zu sehen.

Beschriebener Ort:
Nachod

Beschriebenes Gebäude:
Schloss Nachod
Burg Hummel
Kreistor, Nachod
Rathaus Nachod
Sankt Laurentius, Nachod
Bergtor, Nachod


Bildtext:
NACHVT (Banderole oberhalb der Stadt); Humell (mit feiner Feder über der Burg am rechten Bildrand)

Kommentar:
Älteste Ortsansicht

Freie Schlagwörter:
Hummell, Böhmen
Nachod, Böhmen

Sammlung:
Delineationes VI

Provenienz:
Ebrach, Zisterzienserabtei

Frühere Signatur:
Delin.VI,25 (Signatur Ebracher Klebeband)
Delin.VI,16 (Signatur Stationennummerierung nach Marsch)

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