Über diese Handschrift

M.p.misc.f.3



Handschrift zitieren
M.p.misc.f.3

Cicero, Marcus Tullius

De inventione
Kalbspergament
111 Blatt
238 x 116 mm
Würzburg
2. Drittel 9. Jahrhundert
  • 1r - 112v: Cicero, Marcus Tullius: De inventione
    Einsatz 1r prima conflictio (Buch 1, §10). 22v: In der vorletzten Zeile findet Übergang von Buch 1, §62 a propositione adprobatio nach §76 uti cum ratione statt. Es steht in karolingischer Minuskel dabei: R R hic multa de esse putatur. 111v, 6. Zeile von unten, erfolgt nach ... resisti potest (eine von der Edition abweichende Fassung) Übergang aus Buch 2, §170 nach §174 oportebit.

    Literatur:
    Benutzte Edition: E. Ströbel, Stuttgart 1965. Literatur: A. Linsmayer, Variae lectiones ad Ciceronis libos de inventione, München 1853. G. Haellingk, M. Tullium Ciceronem libros de inventione inscripsisse rhetoricos demonstare conatur..., in: Commentationes in honorem Gu. Studemund..., Straßburg 1889, S. 333-354. Lehmann, Erforschung des Mittelalters, Bd. 3, S. 165. R. Mattmann, Studie zur handschriftlichen Überlieferung von Ciceros De inventione, Freiburg 1975.
  • Vorderer Spiegel - Hinterer Spiegel: Fragment: Decreta pontificum = Dionysiana 2, Bd. 2, Decreta Innocentii (PL 67, Spalte 239, vorletzte Zeile praecedentem... bis Spalte 240, Zeile 19; vgl. Bischoff-Hofmann, PA 4 und BV 46, Mordek S. 246, CLA, Bd. 9, Nr. 1401).
    8./9. Jahrhundert Angelsächsische Minuskel Northumbrische Charakteristika, meist unziales d im Text, g ähnlich 3 (vgl. CLA, Bd. 9, S. 46, Nr. 1401). Es handelt sich um einen Pergamentstreifen 120 x 100 mm angelsächsischer Herkunft der als Makulatur verwendet wurde. Andere Fragmente des Werkes in den Einbänden von M.p.misc.f.5a, M.p.th.f.5, M.p.th.f.13, M.p.th.f.37, M.p.th.f.38, M.p.th.f.60, M.p.th.q.2.
  • Vorderer Spiegel - Hinterer Spiegel: Fragment: Ekklesiastes 3, 6-9
    11. Jahrhundert 1 Streifen, der sich unten im Einband von vorn nach hinten durchzieht, vorn und hinten je 5 x 5,5 cm zu sehen (der gesamte Streifen etwa 5 x 13,5cm). Zugehörig zu M.p.th.f.57.
Beschreibstoff
Material: Kalbspergament
Blattzahl: 111 Blatt
Lagen: 2 IV(16) + III(22) + 11 IV(111, weil 55 übersprungen) + 1 Bl.
Römische Lagenzählung an den Lagenenden, meist unter Joch. Lage I fehlte schon beim Binden im 15. Jahrhundert.
Seitenlayout
Format: 238 x 116 mm
Schriftraum: 180 x 112 mm
Spaltenzahl: Einspaltig
Zeilenzahl: 17-21 Zeilen
Schrift
Schrift 1: Karolingische Minuskel
Minuskeln der Gozbaldzeit unterschiedlicher Hände, u.a. die "flattrige Hand" (B. Bischoff aus München, Bayerische Staatsbibliothek, Clm 3739. Am Rand von 80r die Phrontis (vhl. Bischoff-Hofmann, Libri Sancti Kyliani, S. 53, PK 52).
Glossen,
Ergänzungen:
Zahlreiche Leservermerke und Korrekturen verschiedener Jahrhunderte.
Einband
Beschreibung: Holzdeckel mit Pergamentrücken. Titelschild vom Vorderdeckel entfernt. Signatur des 18. Jahrhunderts hs. auf dem Vorderdeckel. Titelschild auf dem Rücken. Reste einer Schließe. Spuren von Kettenbefestigung am Hinterdeckel oben.
Zeichnungen:52v: Federzeichnung eines Kopfes.
Auszeichnungsschrift:Capitalis rustica für Überschriften.
Initialen:Einfache schwarze Initialen.
Provenienz: Dombibliothek Würzburg (vgl. Dombibliothekskatalog um 1000 in M.p.th.f.40,46v ; Hoffmann, Paulinenkommentare, S. 225, Nr. 92).
Frühere Signatur: 1r: CV (15. Jahrhundert).
Vorderdeckel: 124 (18. Jahrhundert).

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